memories

Ein Foto.
Deine Stimme.
Eine Erinnerung.

Ein Foto hält einen Moment fest. Deine Stimme erzählt die Geschichte dahinter. Mit Leaf bewahrst du beides, für dich und die Menschen, die dir wichtig sind.
Die Idee
Leaf ist ein Konzept für eine mobile App, mit der Menschen persönliche Erinnerungen festhalten und an ihre Liebsten weitergeben können. Ein Lieblingsrezept, ein prägendes Erlebnis aus der Schulzeit oder eine Familiengeschichte lassen sich aufschreiben oder mit der eigenen Stimme aufnehmen.
Die Gestaltungsaufgabe war, das Festhalten ebenso einfach zu machen wie das spätere Wiederfinden und Teilen. Das Smartphone ist dafür das passende Medium: Es ist im Alltag meist zur Hand und ermöglicht es, Erinnerungen direkt aufzunehmen. So sollen persönliche Geschichten später erneut gelesen, angehört oder angesehen werden können.
Das Konzept
Leaf ist als ein persönlicher digitaler Speicher für Erinnerungen gedacht. Geschichten und Erlebnisse lassen sich aufschreiben oder mit der eigenen Stimme aufnehmen und durch Fotos ergänzen. Mit der Zeit entsteht eine Sammlung, die man immer wieder lesen, anhören und mit seinen Liebsten teilen kann. So bleiben Erinnerungen auch in den Worten und Stimmen der Menschen erhalten, die sie erlebt haben.

Eine Erinnerung aufschreiben oder einsprechen und bei Bedarf mit einem Foto ergänzen.
Gespeicherte Erinnerungen öffnen und erneut lesen, anhören oder ansehen.
Erinnerungen für sich bewahren oder gezielt mit nahestehenden Menschen teilen.
Fotos. Worte. Deine Geschichte.
Was brauchen Menschen,
um Erinnerungen festzuhalten?
Ausgangspunkt waren persönliche Rückmeldungen zur Frage: «Wie werden Erinnerungen gesammelt?» Untersucht werden die bisherigen Gewohnheiten, Hürden beim Festhalten und der spätere Umgang mit den gesammelten Erinnerungen.
Im späteren Verlauf wurde die Hypothese aufgestellt, dass sich Erinnerungen mit dem Handy einfacher festhalten lassen.
Die Antworten sind anonymisiert und sinngemäss zusammengefasst. Sie geben erste Einblicke in persönliche Erfahrungen und sind nicht repräsentativ. Für die Auswertung wurden sie nach drei Themen geordnet.
Die Darstellung vergleicht, wie die Befragten verschiedener Altersgruppen Erinnerungen bewahren und welche Hürden dabei auftreten. Im Mittelpunkt stehen der Aufwand im Alltag, unterschiedliche Möglichkeiten des Festhaltens und das spätere Wiederfinden.

Die Rückmeldungen legen drei Anforderungen nahe: einen alltagstauglichen Einstieg, individuelle Ausdrucksmöglichkeiten und einen langfristigen Zugang zu Erinnerungen.
Zeitmangel, Erschöpfung und zusätzlicher Aufwand erschweren das regelmässige Festhalten von Erinnerungen.
Erinnerungen mit geringem Aufwand beginnen und schrittweise ergänzen können.
Kurze Einträge und speicherbare Entwürfe mit späterer Ergänzung vorsehen.
Schreibgewohnheiten und motorische Fähigkeiten unterscheiden sich. Schreiben ist nicht für alle gleich gut zugänglich.
Unterschiedliche Ausdrucksformen einfach und gleichwertig zugänglich machen.
Text und Sprachaufnahme als alternative Wege zum selben Eintrag anbieten.
Unsortierte Ablagen erschweren das Wiederfinden. Zugleich bestehen Bedenken zur langfristigen Lesbarkeit digitaler Erinnerungen.
Erinnerungen auffindbar halten und ihren langfristigen Zugang berücksichtigen.
Eine übersichtliche Sammlung und Exportmöglichkeiten im Konzept vorsehen.
Aus den Rückmeldungen der befragten Altersgruppen geht hervor, dass das Smartphone insbesondere für das schnelle Festhalten von Fotos als praktisch wahrgenommen wird. Für ausführliche schriftliche Erzählungen wird der kleine Bildschirm hingegen als Einschränkung beschrieben. Ob das Smartphone auch das Erzählen, Wiederfinden und Weitergeben von Erinnerungen erleichtert, lässt sich aus den vorliegenden Aussagen noch nicht ableiten.
Die Hypothese bleibt deshalb offen. Leaf greift die schnelle Verfügbarkeit des Smartphones auf, muss aber erst zeigen, ob Text und Sprachaufnahme die genannten Hürden im Alltag verringern.
Storyworth und Day One bieten unterschiedliche Wege, Erinnerungen zu bewahren. Der Vergleich zeigt ihre Stärken, die Grenzen für den vorgesehenen Einsatz und den Ansatz von Leaf.
| StoryworthMemoirs | Day OneDigitales Tagebuch | LeafApp-Konzept | |
|---|---|---|---|
| Schwerpunkt | Lebensgeschichten sammeln und als Buch weitergeben. | Den Alltag dokumentieren und persönliche Einträge wiederfinden. | Erinnerungen im Alltag festhalten und für nahestehende Menschen bewahren. |
| Festhalten | Text und Foto; Geschichten lassen sich auch per Telefon erzählen. | Text und Foto; Audioaufnahmen ab dem kostenpflichtigen Silver-Tarif. | Geplant: Text und Foto sowie Sprachaufnahmen. |
| Vorteile | Regelmässige Fragen geben einen Erzählanlass. Ein gedrucktes Buch macht die Geschichten greifbar. | Suche, Filter und Rückblicke unterstützen das Wiederfinden. Gemeinsame Journale ermöglichen den Austausch. | Ziel: kurze Einträge beginnen, später ergänzen und einzelne Erinnerungen gezielt weitergeben. |
| Grenzen | Auf ein Jahres- und Buchprojekt ausgerichtet. Der Umfang der Sprachfunktionen hängt vom Tarif ab. | Private Einträge müssen zum gemeinsamen Lesen in ein separates Shared Journal kopiert oder verschoben werden. | Noch in der Konzeptphase: Bedienung, Freigaben und langfristige Sicherung sind zu erproben. |
Die Tabelle lässt sich auf schmalen Bildschirmen seitlich verschieben.
Leaf greift zwei Anforderungen auf: Erinnerungen spontan beginnen, ohne ein Buchprojekt vorauszusetzen, und das Weitergeben direkt am einzelnen Eintrag vorsehen. Text und Foto sowie die eigene Stimme sollen dabei unterschiedliche Zugänge ermöglichen.

Kleine Poster und Sticker holen Leaf dorthin, wo Erinnerungen entstehen: ins Café, ans Wasser oder mitten auf den Weg. Ein Scan, ein spontanes Foto und deine Stimme machen aus dem Augenblick eine persönliche Nachricht.



Ein Foto.
Deine Stimme.
Eine Erinnerung.

Ein Foto.
Deine Stimme.
Eine Erinnerung.

Ein Foto.
Deine Stimme.
Eine Erinnerung.
„create memories“ fällt auf. Die Skizzen schaffen Nähe. Eine kurze Frage macht neugierig — und der QR-Code öffnet direkt die Kamera. Leaf wird zu einer Handlung: innehalten, festhalten und einen Moment weitergeben.
Der Sticker bringt Leaf direkt in den Alltag. An Orten, an denen Menschen kurz verweilen, erinnert er daran, auch unscheinbare Momente festzuhalten. Die Figuren wecken Neugier; der QR-Code verbindet den realen Ort mit der digitalen Erinnerung.
Den Code auf dem Sticker mit dem Handy scannen.
Die Aufnahme öffnet sich im Browser. Ein Foto vom Moment machen.
Eine kurze Nachricht einsprechen: Was macht diesen Moment besonders?
Wie klang deine Stimme? Wer war bei dir? Wie hat sich dieser unscheinbare Tag angefühlt? Die Zeitkapsel bringt im geplanten Produkt genau diesen Moment in fünf Jahren zurück.

Leaf soll kleine Alltagsmomente in persönliche Erinnerungen verwandeln. Das Konzept verbindet Foto und Stimme mit einem einfachen Einstieg, um Geschichten heute zu teilen und später wiederzuentdecken.
Die eigene Stimme schafft Nähe. Foto und Sprachnachricht halten einen Moment gemeinsam fest – mit den Worten, der Stimmung und der Persönlichkeit der Menschen, die ihn erlebt haben.
Ein kleiner Impuls im Alltag. Sticker und QR-Code machen den Einstieg greifbar: scannen, aufnehmen und eine persönliche Erinnerung mit einem Lieblingsmenschen teilen.
Ein Wiedersehen mit dem eigenen Ich. Die geplante Zeitkapsel bringt Foto und Stimme nach fünf Jahren zurück und macht auch unscheinbare Alltagsmomente wieder erlebbar.